
Wie viele Fliesen ein Raum braucht, ist nicht Fläche geteilt durch Fliesengröße. Die Randzuschnitte, das Fliesenformat und die Fugenbreite verschieben die Zahl. Ein echter Fliesenrechner legt jede Fliese in Ihren Raum und liefert Anzahl, Schnittliste und Verschnittanteil. Woran Sie einen brauchbaren erkennen – und wie Sie Ihren eigenen Grundriss kostenlos im Browser durchrechnen – steht hier.
Fliesenbedarf berechnen →Quadratmeter mal einem festen Aufschlag ergibt eine Zahl, aber keine Antwort. Ein Rechner ist erst dann brauchbar, wenn er Ihren realen Raum in echte Mengen übersetzt:
Die meisten kostenlosen Rechner teilen die Fläche durch die Fliesengröße und schlagen pauschal 10 % auf. Das ist schnell, aber blind für den Raum: Zwei gleich große Böden können sehr unterschiedliche Mengen brauchen, sobald die Wände ins Feld schneiden.
Großformatige Fliesen lassen am Rand größere, schlechter wiederverwendbare Reststücke – der Verschnitt steigt; kleine Fliesen und Mosaik verschneiden weniger. Die Zahl hängt vom tatsächlich gewählten Format ab.
Ein Planer, der jede Fliese platziert, weiß genau, welche geschnitten wird und wo. So sind Anzahl und Verschnittanteil real für Ihren Raum statt ein pauschaler Aufschlag.
Der kostenlose Verlegeplaner von Autolay nimmt ein Foto Ihres Grundrisses, eine BIM/IFC-Datei oder einen 3D-Scan, verlegt die Fliesen in Ihrem Format und Ihrer Fugenbreite und berechnet Fliesenanzahl, Verschnittanteil und Schnittliste – bevor Sie etwas bestellen.
